m4guide

mobile multi-modal mobility guide

Zielsetzung des Projektes m4guide ist die Entwicklung und praktische Erprobung eines durchgängigen personalisierten Reiseinformations- und Zielführungssystems, das auch von blinden und sehbehinderten Menschen in Städten genutzt werden kann. Der m4guide steht dabei für ein einfach zu bedienendes Smartphone (mobile) als integriertes Kommunikations- und Navigationssystem, das multi-modal, d.h. bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und auf Fußwegen, einsetzbar ist. Damit kann die Mobilität (mobility) von Personen in einer unbekannten städtischen Umgebung deutlich erhöht werden. Dies soll u.a. erreicht werden durch eine hohe Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Ortung und Zielführung in öffentlichen Verkehrsmitteln und auf Fußwegen sowohl außerhalb als auch innerhalb von Gebäuden (z.B. Bahnhöfen) sowie eine hohe Genauigkeit der statischen und dynamischen Datengrundlagen.
Das Projektkonsortium hat in diesem Bereich national und international wesentliche Vorarbeiten geleistet. m4guide ermöglicht erstmalig eine lückenlose verkehrsmittelübergreifende Zielführung von Tür zu Tür.

Das Reiseinformations- und Navigationssystem m4guide wird unter Federführung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gemeinsam mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Landkreis Soest und fünf weiteren Partnern aus Forschung, IT- und Verkehrsunternehmen entwickelt.

Die Projektpartner sind:

  • Beratungsgesellschaft für Leit-+, Informations- und Computertechnik GmbH (BLIC),
  • Berliner Verkehrsbetriebe (BVG),
  • Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV),
  • Fichtenberg Oberschule Berlin,
  • Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme, FOKUS,
  • HaCon Ingenieurgesellschaft mbH,
  • IVU Traffic Technologies AG,
  • Landkreis Soest,
  • Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH (RLG)
  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin,
  • VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH.

 

Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 5,6 Mio. €. Es wird vom BMWi im Rahmen der Forschungsinitiative „Von Tür zu Tür – eine Mobilitätsinitiative für den Öffentlichen Personenverkehr der Zukunft“ mit 4,0 Mio. € gefördert. Die beteiligten Unternehmen tragen 1,6 Mio. €. Das Projekt wurde im Dezember 2012 gestartet und soll nach drei Jahren voll einsatzfähig sein. Es soll in die bestehenden Informationssysteme des VBB und der BVG integriert werden.

Die heureka Consult ist verantwortlich für die Gesamtprojektkoordination und wirkt mit bei der Erstellung und Abstimmung des Rahmenlastenheftes, bei Anwendungstests und bei der Evaluation und Übertragbarkeit der Ergebnisse.

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